Singen macht Spaß 

 

Satzung

der Chorgemeinschaft Burgheim





§ 1 Name und Sitz des Vereins



  1. Der Verein, der im Jahre 1947 gegründet wurde und Mitglied im Chorverband Bayerisch-Schwaben ist, führt den Namen „Chorgemeinschaft Burgheim“.

  2. Er hat seinen Sitz in 86666 Burgheim.





§ 2 Vereinszweck



  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Satzungszweck ist die Pflege des Chorgesangs. Er wird verwirklicht insbesondere durch folgenden Maßnahmen: Durch regelmäßige Proben bereitet sich der Verein auf Konzerte und andere musikalische Veranstaltungen vor und stellt sich dabei auch in den Dienst der Öffentlichkeit.

  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

  1. Die Erfüllung des Vereinszweckes geschieht ohne Bevorzugung einer politischen oder konfessionellen Richtung.



§ 3 Mitgliedschaft



  1. Der Verein besteht aus singenden und fördernden Mitgliedern. Singendes Mitglied kann jede begabte Person sein. Förderndes Mitglied kann jede unbeschränkt geschäftsfähige natürliche oder juristische Person werden, die die Bestrebungen des Chores unterstützen will, ohne selber zu singen.

  2. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

  3. Die Mitgliedschaft endet

  • durch freiwilligen Austritt

  • durch Tod,

  • durch Ausschluss

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluss eines Kalenderjahres. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das ausscheidende Mitglied zur Bezahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichtet. Der Tod eines Mitglieds bewirkt das sofortige Ausscheiden.

Ein Mitglied kann bei groben Verletzungen der Vereinspflichten mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen versehen dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des eingeschrieben Briefes beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der Berufungsschrift einzuberufen. Macht ein Mitglied von der Berufung keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass eine gerichtliche Anfechtung nicht mehr möglich ist.

Ausgeschlossene Mitglieder haben keinerlei Anspruch auf das Vereinsvermögen. Sie sind aber verpflichtet, ihre Verbindlichkeiten dem Verein gegenüber voll zu erfüllen.

4. Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Über die Fälligkeit und Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.



§ 4 Pflichten der Mitglieder



Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern, die singenden Mitglieder außerdem

die Pflicht, regelmäßig an den Singstunden teilzunehmen. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag pünktlich zu entrichten.





§ 5 Verwendung der Finanzmittel



Mitgliedsbeiträge und andere Zuwendungen dienen allein den beschriebenen Zwecken des Vereins. Nicht mit dem angegebenen Vereinszweck zu vereinbarende Zuwendungen oder unangemessene Vergütungen dürfen aus Vereinsmitteln weder an Mitglieder noch an andere Personen gewährt werden.



Vergütungen für die Vereinstätigkeit



  1. Die Vereins- und Organisationsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

  2. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen Aufwandsentschädigung – nicht über den Höchstbetrag nach § 3 Nr. 26 a EStG – ausgeübt werden.

  3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz (2) trifft der Gesamtvorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

  4. Der Gesamtvorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

  5. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwandsentschädigungsanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.

  6. Vom Gesamtvorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.





§ 6 Organe des Vereins



Die Organe des Vereins sind

a) die Mitgliederversammlung

b ) der Vorstand





§ 7 Mitgliederversammlung



  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen, im übrigen auch dann, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragen. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

  2. Eine Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, acht Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch persönliche Einladungsschreiben, einzuberufen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

    Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Aussprache einem Wahlausschuss übertragen werden.

  3. Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter|in geleitet. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Satzungsänderungen, eine Änderung des Vereinszwecks, Umwandlung sowie eine Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder.

  4. Die Art der Abstimmung oder Wahl bestimmt der Versammlungsleiter. Schriftliche oder geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies verlangen.

  5. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

    1. Feststellung, Abänderung und Auslegung der Satzung;

    2. Entgegennahme der Jahresberichte und der Jahresabrechnung des Vorstandes;

    3. Wahl des Vorstandes; ausgenommen der Chorleiter

    4. Wahl von zwei Rechnungsprüfern auf die Dauer von drei Jahren;

    5. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages;

    6. Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes;

    7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins;

    8. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Beschluss des Vorstandes über einen abgelehnten Aufnahmeantrag und über einen Ausschluss.

    9. Ernennung von Ehrenmitgliedern

    10. Entgegennahme des musikalischen Berichts des Chorleiters.

    11. Beschlussfassung über die von Mitgliedern gestellten Anträge.



  1. Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen. Diese Anträge sind acht Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen.

  2. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Versammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten.





§ 8 Der Vorstand



  1. Der Vorstand besteht aus

    1. geschäftsführenden Vorstand

    2. dem Chorleiter, der zugleich dem geschäftsführenden Vorstand oder Beirat angehören kann,

    3. dem Beirat, gebildet aus aktiven Mitgliedern des Vereins und dem Notenwart.

  2. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an

    1. der 1. Vorsitzende

    2. der stellvertretende Vorsitzende

    3. der Schriftführer

    4. der Kassenführer

  3. Der geschäftsführende Vorstand ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jedes seiner Mitglieder ist allein vertretungsberechtigt.

  4. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes während der Wahlzeit aus, so übernimmt auf Beschluss der Vorstandschaft eines der übrigen Mitglieder die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur satzungsgemäßen Neuwahl der Vorstandschaft.

  5. Der Vorstand wird auf drei Jahre gewählt, mit der Ausnahme des Chorleiters, der durch die Vorstandschaft berufen wird. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.

  6. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint. Gegebenenfalls hat eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen zu erfolgen.

  7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder stellvertretende Vorsitzenden schriftlich oder mündlich einberufen werden. Die Beschlüsse des Vorstandes sind mit Angaben zum Ort und Zeit der Sitzung, der Namen der Teilnehmer, sowie der Beschlüsse und der Abstimmungsergebnisse schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen.

  8. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind, hiervon mindestens eines der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden beziehungsweise des die Sitzung leitenden Vorstandsmitgliedes.

  9. Vorstandsmitglieder können für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung oder eine Aufwandspauschale erhalten. Hierüber entscheidet die Mitgliederversammlung.

  10. Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.



§ 9 Zuständigkeit des Vorstandes



Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch diese Satzung ausdrücklich anderen Vereinsorganen zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:



  1. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und der Aufstellung der Tagesordnung

  2. Einberufung der Mitgliederversammlung

  3. Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

  4. Verwaltung des Vereinsvermögens

  5. Erstellung des Jahres- und Kassenberichts

  6. Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern.



Der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende vertritt zusammen mit einem weiteren Mitglied den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Rechtsgeschäfte mit einem Betrag über 1.000 Euro sind für den Verein nur verbindlich, wenn der Vorstand zugestimmt hat.





§ 10 Kassenführung



Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden in erster Linie aus Beiträgen und Spenden aufgebracht.

Der Kassenwart hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresabrechnung zu erstellen. Zahlungen dürfen nur aufgrund von Auszahlungsanordnungen des Vorsitzenden oder – bei dessen Verhinderung – des stellvertretenden Vorsitzenden geleistet werden. Der Vorstand kann Untervollmachten erteilen.

Die Jahresabrechnung ist von zwei Kassenprüfern, die jeweils auf drei Jahre gewählt werden, zu prüfen. Sie ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.





§ 10 Das Geschäftsjahr



Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.





§ 11 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertelteilen der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.

  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigte Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Marktgemeinde Burgheim, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige mildtätige oder kirchliche Zwecke - nach Möglichkeit zur Förderung der Chormusik – zu verwenden hat.





§ 12 Inkrafttreten der Satzung



Die vorliegende Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 07.04.2017 beschlossen worden und am selben Tag in Kraft getreten.



Der Vorstand kann zur vorliegenden Satzung eine Geschäftsordnung erlassen.





Burgheim, 07.04.2017